Rückblick 2011
Lang lang ist es her, das ihr auf meiner Seite aktuelles über meine sportlichen Höhepunkte in diesem Jahr lesen konntet.
Dafür sorry!!!
Es gab in diesem Jahr bei Andy und mir, Dinge die einfach umfangreicher und wichtiger waren und so musste Homepage auf der Strecke bleiben.Auch wenn schon einige denken, die Homepage ist bald Geschichte, die Leute haben sich geirrt! Der neue Journalist sitzt schon in den Startlöchern und ihr könnt mit einer Neuauflage von Storys rechnen.
Wie ihr ja schon wisst, lief die Saision 2011 in sportlicher Hinsicht perfekt und ich wurde Landesmeister im Motocross MX1 und Enduro E3. Mein Leistungsziel ist endlich in Erfüllung gegangen und die Anstrengungen der letzten Jahre haben sich ausgezahlt. Diesen Erfolg konnte ich nur erzielen, weil ich ein gestandenes Team hinter mir hatte.Ein großes DANKE an ALLE die ich hier nun namentlich erwähne:
meine Freundin Ulrike, Mutti und Papa,Onkel Jani, meine zwei
Omi´s,Georg und Andreas Gollombeck, Markus Hermann und Cornelia Franz, meinem Trainer Michael Timm, Norbert und Geli, Carsten Steinberg, Sebastian Patzelt, Jürgen Baumgarten, Familie Brumund, Familie Tieck, Familie Michalowski, Familie Nevermann, Familie Winter, meine Homi´s aus Roduchelstorf und alle die an mich geglaubt haben.Diese Personen standen nicht nur mit Wort, sondern auch mit Taten stets an meiner Seite. Wiederum lernt man auch in so einem erfolgreichem Jahr die andere Seite von Menschen kennen, denen man nicht trauen kann. Mit der Kritik des Umstieg`s auf den Zweitakter konnte ich gut umgehen. Denn ich habe von Anfang an gewusst, das es auch damit auf meinem Niveau geht.
Die erste Phase der Saision 2011 ging sehr holperig los,ich konnte nicht mit meinem Team ins Trainingslager nach Spanien.Dann machten mir noch ein paar Rückenprobleme Sorgen und mental war ich ziemlich am Boden. Mit Beginn meiner neuen Arbeit im Mai, wurden komischerweise meine sportlichen Leistungen wieder besser. Es folgten die ersten Siege in der LM, ein gutes Renntempo und viel Spaß beim racen.
Die Highlights des Jahres waren die ADAC Masters in Prisannewitz und Tensfeld, DM Open in Wolgast, natürlich mein Heimrennen in Upahl und beim Enduro Rund um Zschopau.
Wie in jedem Jahr endete die Saision 2011 mit einer gut veranstalteten Meisterehrung in Linstow, wobei es feucht fröhlig zuging.
Nun laufen bereits die Vorbereitungen für das nächste Jahr, das Trainingsprogramm steht so gut wie fest, das erste Motorrad ist auch schon da und der Fahrplan für 2012 wurde im groben abgesteckt.
Bis dahin wünsche ich allen ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rusch ins neue Jahr.
Euer Björn Feldt
26-06-2011 LM Prisannewitz
Beruflich wieder stark eingespannt und an den Motorrädern steht auch einiges an, schleift es jetzt bei mir. Sorry. Das letzte Wochenende war wieder einmal recht turbulent, aber dafür hausgemacht.
Ehrengast an diesem WE war Björners langjähriger und mittlerweile Teamtrainer Michael Timm. Danke Timmi für das schöne WE mit Dir von uns allen.
Zu dem Rennen: Im freien Training stellten wir wie üblich das Motorrad auf die Strecke ein und das passte auch. Bis auf die Kupplung. Björner sagte sie rutscht ein wenig und so wechselte ich sie. Leider hatten wir nur eine aus dem Zubehör im Angebot, aber na ja, ein Rennen wird sie schon halten. Dachten wir zumindest.
In der Quali lief auch alles gut, Motorrad war okay und mit P4 konnten wir gut leben, schließlich gibt es die Punkte erst im Rennen. Allerdings bemerkte ich ein Ölleck am Stoßdämpfer. Also wechselte ich den Dämpfer aus dem Trainingsmotorrad ins Racebike. Beim für uns obligatorischen Reifenwechsel stellten wir fest, dass wir die dazugehörige Radbuchse vergessen hatten. Also konnten wir nicht einfach das Rad wechseln, sondern mussten einen neuen Reifen kaufen und montieren. Also quälten sich Torsten und ich noch mal. Wer schon mal Mousse montiert hat, weiß was ich meine.
Wer dachte, das wäre jetzt alles, unterlag einem Irrglauben, denn der Hammer kam noch. Beim Start zum ersten Lauf blieb Björner im Startgatter hängen!!! Er hatte den Gang etwas zu früh eingelegt, was dann die Kupplung wieder nicht mochte. Sie brannte fest und schob ihn einfach nach vorne.
Somit als Letzter losgefahren, fackelte Björn aber ein wahres Feuerwerk ab. Er pflügte durch das ganze Feld, fuhr 2 sec schnellere Rundenzeiten als alle anderen und hatte am Ende noch 1 sec Rückstand auf Lukas Millich.
ER WURDE ZWEITER!
Hut ab vor dieser kämpferischen Leistung.
Um kein Risiko einzugehen wechselte ich erneut die Kupplung und dieses Mal passte es. Der Start war okay und nach einem schönen Kampf, mit wiederum Lukas, konnte sich Björner zur Halbzeit an die Spitze setzen und einen kontrollierten Sieg nach Hause fahren.
Der Tagessieg war somit unser und in der Tabelle konnte Björn seine Führung auf 20 Punkte ausbauen. Zweiter ist nun Lukas vor Felix Haack. Die Abstände sind allerdings nach wie vor sehr knapp und in Sicherheit wiegen kann sich noch keiner. Von den ersten Fünf kann jeder gewinnen, aber wir haben natürlich was dagegen.
Jetzt ist erst mal kleine Pause, Zeit um die Motorräder wieder auf Vordermann zu bringen. Getriebeprobleme, Kolbenwechsel, Fahrwerksservice. Einiges muss erledigt werden.
Das nächste Rennen ist dann bei der DM Open / Ostseepokal in Wolgast. Da dies ja zu Björners Lieblingsstrecken gehört, hoffen wir auf ein gutes Ergebnis. Aber erst mal „Entspannen“!
Über unsere Unternehmungen und Ergebnisse bis dahin lest Ihr natürlich wieder hier.
Bis denne,
Andi
19-06-2011 DM Open Dolle
Ein turbulentes Wochenende liegt nun hinter uns. Es begann schon am Samstag nach dem Aufbau unseres Vorzeltes, als auf einmal sehr böiger Wind aufkam. Schnell mussten wir noch ein paar Heringe zusätzlich in den Boden treiben, wärend ich (!?) teilweise am Gestänge hing um es am Boden zu halten. Aber zum Glück ist bei uns nix weggeflogen. Bei der Abreise sahen wir dann aber den einen oder anderen zerlegten Pavillon.
Der Rennsonntag lief dann soweit ganz gut an, Motorrad, Fahrwerk, Björner und wir anderen waren gut drauf und somit guter Dinge. Was uns etwas Sorgen machte, war die Gespann-DM, denn die Jungs pflügen die Strecke ganz schön um.
Nichts desto trotz hatte sich Björner in der Quali mit P16 eine gute Basis für die Rennen gelegt. Also die guten Sandreifen draufschnallen, den großen Endurotank vollkippen und aufs erste Rennen warten.
Nach nicht so tollem Start in Heat1 entwickelte es sich aber ganz gut und Björner konnte sich bis auf P14 nach vorne fahren. Dann kam die erste Schrecksekunde des Tages. Björn blieb nach der Einfahrt in die letzte Runde auf dem Zieltable stehen und fummelte am Motorrad herum. Aus der Entfernung dachte ich erst der Motor sei fest gegangen, aber dann brachte er es wieder zum Laufen und ging nach einer guten Minute in seine letzte Runde. Endlich im Ziel maulte er nur kurz „RESERVE“ und mir war alles klar. Endurotank = Endurobenzinhahn = Auf + Zu + Reserve. Ich Depp hatte es einfach vergessen und so blieb er ohne Sprit liegen, obwohl noch 2 Liter drin waren.
Glück im Unglück: da direkt hinter Björner der Führende durchs Ziel ging, konnte ihn keiner mehr überholen, da ja alle anderen ebenfalls die Zielflagge sahen. So konnten wir später sogar drüber lachen, aber noch mal passiert mir das nicht!
Der zweite Lauf begann dann mit der zweiten Schrecksekunde. Der Start an sich war viel besser, aber nach dem ersten Sprung stürzte Björner und löste eine Kettenreaktion aus. 4, 5 Fahrer krachten in sein Motorrad und bis sich alle wieder aussortiert hatten dauerte es eine Weile. Zum Glück blieb Björn unverletzt, nahm aber erst als Letzter das Rennen wieder auf. Umso erstaunlicher, dass er nach einer sehr starken Leistung noch wieder bis auf P17 fahren konnte. Und das auf einer, durch die Gespanne übelst ausgebombten Strecke, auf der ein flüssiges Fahren gar nicht mehr möglich war.
Das Wetter zog dann auch noch alle Register. Morgens Wind mit Sand in den Augen, pünktlich zu den Rennen jeweils Regen. Viel los also am Wochenende, aber bis bis auf einen, obligatorisch verbeulten Auspuff, alles Gut und schöne 11 DM-Punkte mitgenommen.
Am kommenden WE geht es dann mit der LM in Prisannewitz weiter bevor es in die Sommerpause geht. Wie es dort für uns ausging und ob Björner seine Tabellenführung ausbauen konnte, lest Ihr natürlich wieder hier.
Bis denne,
Andi
13-06-2011 Deutscher Motocrosspokal Open-Nord Tessin
Am Pfingstwochenende hatten wir ein schönes Trainingscamp unter Rennbedingungen. So gingen wir es locker an, da wir ja sowieso keine Ambitionen haben den Pokal zu gewinnen.
Bereits am Sonntag trafen wir, Björner, Ulli, Jani und ich ein, ebenso Teamchef Markus mit Family, mein Dad mit meinem Neffen Til und Björners Eltern Carmen und Torsten mit Schwester Franzi. Auch mit dabei war Björns Zögling Jani Tieck mit Familie. Wir hatten alle einen coolen Nachmittag und Abend mit viel Spaß, den uns vor allem die Kleinen bereiteten. Markus Sohnemann Vincent, Til und Janis kleine Schwester trafen sich zum ersten Mal und kamen auf Anhieb gut miteinander klar. Die Krabbelgruppe des HERMANN-MX-TEAMs war geboren *fg.
Aber Racing war ja auch noch: Nach dem das Qualifying auf dem ungewohnten P9 endete erwarteten wir für die Rennen nicht allzu viel. Björner schießt sich zwar langsam auf den 2-Takter ein aber die Fahrstilumstellung dauert doch länger als geplant.
In den Rennen konnte sich Björner aber dann deutlich steigern. Nach ein paar Anpassungen am Fahrwerk, wo wir ja mittlerweile auf Sölva vertrauen, lieferte sich er sich in beiden Rennen einen heißen Fight mit seinem alten Buddy aus der MX-Olsen-Crew-Ära, Lukas Millich. So standen am Ende P3 und P4 auf dem Konto, was Gesamtrang 4 ergab.
Keinen Zweifel ließ allerdings Bensen Mallon aufkommen, der beide Läufe so was von souverän gewann.
Er ist zusammen mit Ronna Noffz momentan ganz klar der Schnellste im Land.
Am kommenden WE geht es dann für uns in Dolle bei der Open-DM weiter. Mal sehen, ob dann ein paar Punkte für uns, im tiefen Sand, zu erhaschen sind.
Ob das geglückt ist lest Ihr natürlich wieder hier.
Bis denne,
Andi
05-06-2011 OPEN-LM Sternberg
So, dann werde ich hier nach langer Abstinenz mal wieder eingreifen um Euch mit Infos zu versorgen. Eine neue Firma aufzubauen kostet halt Zeit, aber jetzt kann ich mich wieder ein bisschen um die HP kümmern.
Der Lauf zur LM-Brandenburg in Dreetz endete für Björner mit 2 x P2 hinter Roy Berger, wobei er ihn im ersten Heat fast noch geknackt hätte. Leider standen ein paar Überrundete im Weg. Nach schlechtem Start im 2. Lauf konnte Björn noch bis auf P2 nach vorne fahren, aber Roy war da schon lange weg.
Der nächste Einsatz war dann bei der DM-Open in Templin geplant. Das fiel allerdings ins Wasser, weil Björner das Wochenende im Krankenhaus verbrachte.
Ein fieser Darmvirus legte ihn lahm und zur Sicherheit behielt man ihn da. Dieses Sportlerphänomen hat also auch Björn, je austrainierter desto anfälliger werden sie auch.
Unerwartet kam dann, wieder genesen, ein Gastspiel in der MX2 in Burg Stargard dazu. Björn bekam kurzfristig ein Motorrad vom noch verletzten Team Mate Erik Steinkopf und mischte mit zwei Laufsiegen die kleine Klasse auf. Allerdings ist Björn in dieser Klasse nicht eingeschrieben und klaute so auch keinem die Punkte.
Die nächste Neuigkeit ist, das Björner endlich wieder Arbeit hat. Von heut auf morgen konnte er einen Job in Lübeck ergattern und ist nun in seinem erlernten Beruf tätig. Das war’s dann mit dem Profileben *g.
Als nächstes stand die Verteidigung des Herrentagspokals in Rehna auf dem Plan. Dies wurde uns allerdings verwehrt, denn es waren nur noch Clubmitglieder zugelassen. Vielleicht ein Resultat davon, das sich Björner letztes Jahr nur noch selbst überrunden konnte. Der offene Lauf war dann, bei viel Staub, aber eine sichere Beute.
Gestern ging es dann in Sternberg mit der MX1-LM weiter. Diese Klasse wird dieses Jahr wohl richtig spannend. So ausgeglichen war es noch nie und Konstanz wird der Schlüssel zum Erfolg werden. Mit P1/P2 und dem Tagessieg liegen wir hier voll im Plan und konnten die Tabellenführung festigen. Aber nach 3 von 8 Rennen ist alles weiterhin offen.
Das nächste Rennen ist für uns dann Pfingstmontag in Tessin beim Deutschen Motocross Pokal.
Wie es da gelaufen ist lest Ihr natürlich wieder hier.
Bis denne,
Andi
LM Lübtheen und Masters Prisannewitz
Mit meiner Pünktlichkeit dieses Textes wurde leider wieder nichts draus, aber das kann ich erklären woran es gescheitert ist. In den letzten beiden Wochen ist so einiges passiert. Angefangen hat alles am langen Osterwochenende und zwar ging es nicht gleich nach Lübtheen sondern erst in Trainingslager zur Colin Dugmore. Karfreitag begann recht früh für mich, denn ich müsste bis nach Neustrelitz um Colin anzutreffen. Dorthin kamen dann meine ganzen Teamkollegen und die Teamfahrer vom A – Team. Den nächsten Tag ging es denn zur meiner Lieblingsstrecke nach Wolgast, dort fehlten dann aber die Hälfte an Fahrern, da die meisten nächsten Tag in Parmen Rennen fahren wollten. Von Wolgast aus ging es für mich denn gleich wieder nach Hause, dort standen schon Andi und mein Vaddi in den Startlöchern um die restlichen Sachen für Lübtheen fertig zu machen.
Sonntagnachmittag haben wir uns auf den Weg nach Lübtheen gemacht, da die Veranstaltung auf den Ostermontag gelegt wurde. Die Strecke hatten die Lübtheener trotz der trockenen Tage voll im Griff mit bewässern und Top vorbereitet. Im Pflichttraining holte ich mir die 5. Position, was erst mal in Ordnung ging. In beiden Läufen verhaute ich meine Starts und musste ungefähr von Platz 10 nach vorne fahren. Es gelang mir im ersten bis auf Platz 3 vor zufahren und in Lauf 2 bis zum zweiten Rang aufzuholen, in diesen Rennen viel der Gewinner aus Lauf 1, Roy Berger, auch aus. Am Ende des Tages gewann dann Felix Haack vor mir und Lucas Millich. Auf Rang 4 und 5 landeten Davide von Zitzewitz und Felix Frick.
Dienstag nach Lübtheen wurde sich denn nicht großartig ausgeruht, sondern es ging für weitere 2 Tage zur Colin in die Schule. Am Dienstag waren wir in Neukalen und feierten gleichzeitig Colin´s 43. Geburtstag, bevor wir uns nächsten Tag auf nach Tessin machten. Doch das war´s noch nicht in der Woche mit Motorrad fahren, denn Donnerstag ging es wieder nach Tessin. Zwar nicht mit Colin, aber zum Fahrwerk testen mit Rolf Ringwald. Den Donnerstag wurde denn von Chef Mechanix Andi und meinen Dad eine Nachtschicht eingelegt, um meine Bikes auf Vordermann zu bringen, da wir uns schon nächsten Tag auf den Weg nach Prisannewitz machten. DANKE an den beiden….
In Prisannewitz war es von der Organisation und von der Streckenvorbereitung alles vom feinstem. Das Wetter war von den Temperaturen deutlich angenehmer als im letzten Jahr, bloß sehr stürmisch war es dort. Die Trainings verliefen recht gut und in meiner Qualligruppe konnte ich mir den 20. Platz ergattern, dass hieß für mich keine direkte Qualifikation für den nächsten Tag und der Last Chance Lauf. Um es direkt zu schaffen, fehlte mir eine Sekunde bis auf Platz 15. Mein Start im Last Chance Lauf war auch nicht wieder der Beste. Aus der ersten Runde kam ich auf Platz 8 wieder und wurde nur von einem Kontrahenten überholt in dem Rennen. ¾ des Rennens konnte ich diese Position auch halten, bis ich dann einen Fehler machte und Stürzte. Ich nahm die Fahrt dann wieder auf und wollte mir wenigstens noch einen Reservefahrer Platz erfahren. Dies klappte auch nicht, da ich an derselben Stelle nur 3 Runden Später wieder zur Boden ging und für mich das AUS im Rennen bedeutete bzw. für den Sonntag auch. So musste ich mir deprimierend die Rennen am Sonntag anschauen.
Abhaken und weiter geht’s und zwar nächsten Samstag nach Dreetz.
So, jetzt habt ihr ja gelesen warum dieser Bericht wieder unpünktlich erschienen ist und ich werde versuchen mich zu bessern.
Bis denn Björn Feldt
DM Schnaitheim und LM Vellahn
Da letzte Woche ein bischen Zeitmangel herrschte, hole ich das heute nach... So erfreuliche Nachrichten gab es aus Schnaitheim auch nicht. Da in meiner Qualli gewässert wurde, kam ich mit den Streckenverhältnissen nicht so gut zu recht wie im freien Training. Ich habe mich leider nur als Reservefahrer qualifiziert und konnte somit am 2.Lauf teil nehmen und kam als 32. Fahrer ins Ziel. In Vellahn hatten wir auch wieder bestes Wetter.Am Freitag abend sind wir bereits angereist um am Samstag schon ein paar Rennen zu sehen und meinen Schützling Jan Niklas Tieck zu unterstützen. Die Strecke und die ganze Veranstaltung hatte Herrchen und sein Team optimal vorbereitet und so habe ich mich schon auf den Sonntag gefreut. Das freie Training verlief harmlos und in meiner Qualli konnte ich mich auf den 3.Startplatz fahren, hinter Roy Berger und Lucas Millich. Mein erster Start war nicht so berauschend und musste somit mich von Platz neun nach vorne kämpfen. Es gelang mir noch auf Platz zwei vor zu fahren bis auf ca. 100 Meter hinter Roy Berger, wollte dann aber auch kein weiteres Risiko eingehen und noch ein paar Kräfte für den 2.Lauf aufsparen. Im 2.Lauf war mein Start dann wesentlich besser und ich war mit Roy gleich an der Spitze. Roy machte in den ersten beiden Runden sehr viel Druck und hat sich auch etwas Vorsprung erfahren. Meine Strategie war eigentlich zum Ende des Laufes Roy anzugreifen, doch Roy blieb sehr konstant uns somit endete das Rennen wieder für mich auf Platz zwei. So musste ich mich wieder mit einem 2.Platz im Heidepokal abfinden. Zur Siegerehrung erschienen dann Roy Berger, meine Wenigkeit, Felix Haack, Lucas Millich und Sebastian Jung. Über Ostern werden denn mit Collin Dugmore EIER gesucht,bis es dann Ostermontag nach Lübtheen geht. Was da so los war, erfahrt ihr wieder hier und ich hoffe dieses Mal dann pünktlich. Frohe Ostern wünschen Björn und Ulli
03-04-2011 LM BB Bensdorf
Nun war es endlich soweit und es ging zur meinen ersten MX – Rennen in dieser Saison. Wir reisten am Samstag bei strahlenden Sonnschein ins brandenburgische Bensdorf, um dort einen Lauf zur
Landesmeisterschaft Berlin/Brandenburg mit zu fahren. Da diese Meisterschaft für uns uninteressant ist, nahmen wir das Rennen als ein Training unter Rennbedingungen. Denn dieses Jahr haben sich
für mich so ein paar Sachen verändert und das konnte in einem Rennen mit starken Fahrern testen.
Im freien Training wollte ich mich nur mit der Strecke vertraut machen, da ich das erste Mal in Bensdorf gewesen bin. Dies dauerte aber nur 4 Runden für mich, weil von meinem Kühler der Schlauch
abgerutscht ist. Mit 38 Fahrern auf der recht kurzen Strecke war es ziemlich voll auf der Bahn und dort eine freie Fahrt für eine schnelle Qualli Runde war fast unmöglich. So konnte
ich mein Bike als sechster an die Startanlage rollen.
Vor dem ersten Lauf war ich doch schon etwas aufgeregt und dann verzögerte sich noch der Zeitplan, da ein Mädel vom Ladies Cup sich verletzt hat und ins nächste Krankenhaus geflogen werden
musste. Als mein erster Lauf nun endlich losging, war mein Start alles andere als gut. Also so viele können nicht mehr hinter mir gewesen sein und nun musste ich eine Aufholjagd begehen, die
mich aber nur bis Platz 8 brachte. Nach nur 10 min Renndistanz fühlte ich mich so was von schlapp, das ich mich gar nicht mehr traute das Gas auf zudrehen, ohne dabei zu stürzen. Der erste
Lauf wurde dann unzufrieden abgehakt und ich hab mich auf den zweiten Lauf konzertriet.
Als das Gatter denn zum zweiten lauf fiel, kam ich als dritter um die erste Kurve. Multitalent Kai Haase nahm noch in der ersten Runde gleich eine Bodenprobe, sodass ich auf Platz 2 lag, hinter
Roy Berger. Das Tempo von Roy konnte ich dann gut mitgehen und sogar einige Angriffe vom hinter mir liegendem Stefan Mock abweisen, der mich dann aber in Runde 4 passierte. Zwei Kurven später
konnte ich sogar kurz die Führung übernehmen. Roy kam zu Fall und „Mocka“ fuhr auf ihn auf. „Mocka“ kam aber ohne großen Abstand hinter mir her und überholte mich schon eine ¾ Runde Später. In
dieser Runde verabschiedete sich dann plötzlich mein Stoßdämpfer mit einem kapitalen Schaden, was für mich das AUS bedeutete.
Das war nun nicht gerade ein Traumstart in die neue Saison, woraus ich mein Fazit schließe: Es kann nur besser werden, denn schlechter geht kaum noch.
Am Freitag werden wir uns auf den Weg nach Schnaitheim machen, zum ersten DM Open Lauf. Ob es da besser lief, könnt ihr wieder hier lesen.
Bis denn
Björn Feldt
Absage Deutschen Enduro-Pokal in Dahlen
Leider muss ich für das kommende Wochenende (27.03.2011) den zweiten Lauf zum Deutschen Enduro Pokal in Dahlen absagen. Grund dafür ist eine Blockade der Lendenwirbel, die ich mir Sonntag beim Training zugezogen habe. Die Blockaden wurden am Montag beseitig, dank Dr. Michael Kerneck und Physiotherapeutin Beate Jörke. Jetzt habe ich nur noch mit sehr starken Muskelverspannungen zu kämpfen und ich dadurch keine 100%ige Leistung auf dem Motorrad abrufen könnte. Mein Trainer Michael Timm legte mir ans Herz das Motorrad fahren am Wochenende lieber sein zu lassen da die eigentliche Saison kurz bevor steht. Es war für mich eine schwierige Entscheidung, da der erste Lauf so gut lief.
bis denn
Björn Feldt
Vorbereitung auf die Saison 2011
Nach langer, langer Schreibpause folgt endlich mal wieder ein Bericht über die letzten Monate. An erster Stelle möchte(n) ich (wir) euch auch gleich mitteilen, dass die Berichterstattung erst mal
von mir und Ulli kommen, da Andi beruflich zurzeit sehr eingespannt ist und die Bikes auf Vordermann bringt.
Die Vorbereitungen für die neue Saison haben im Dezember begonnen. Das ganze Hermann MX-Team ist nach Hamburg gereist um einen Fitness Test zu absolvieren und danach wurden dann für mich und die
Jungs die Trainingspläne erstellt.
Wir haben uns ordentlich abgerackert und nach fünf Wochen folgte dann der nächste Test-der die Wahrheit ans Licht brachte. Haben wir alle fleißig trainiert??-Ja, das haben wir. Michael Timm war
mit allen von uns vieren sehr zufrieden. Das heißt aber noch lange nicht dass wir uns auf unseren Lorbeeren ausruhen durften und daraufhin konnte ein neuer Trainingsplan erstellt werden.
Ein weiteres Highlight im Januar war die Ankunft der neuen Motorräder-endlich konnte ich wieder beruhigt schlafen. Daraufhin folgte die erste Fahrt auf dem Motorrad mit positivem Eindruck.
Während meine Teamkollegen im sonnigen Spanien (+20 Grad)bei Harry Everts trainieren durften, musste ich leider wegen einer beruflichen Weiterbildung, mit frierenden Händen auf gefrorenen
Sandboden vergnügen(-8Grad).
Im März ging es mit den ersten Enduro Läufen los. Angefangen mit dem 3-Stunden Enduro (LM) in Wolgast bei strahlendem Sonnenschein und 0 Grad. Der Start ging schon gut los - ich wollte locker und
lässig während der Fahrt den Choke rein drücken, fand aber den Knopf nicht, musste daraufhin anhalten und meine Startgruppe war schon weit voraus. Eine Aufholjagt sollte folgen. Ich drehte den
Hahn auch auf, konnte aber an einem bestimmten Streckenabschnitt nicht mehr zudrehen (Gasklemmer). Dieses Problem hatten wir bereits in letzter Saison mit diesem Motorrad und dachten den Fehler
behoben zu haben.
Trotz des Problems fuhr ich das Rennen mit Finger an der Kupplung, angezogener Bremse im Kopf und nur noch Halbgas zu Ende. Für den Klassensieg in der E3-Klasse hat es aber gereicht und musste
mich aber im Championat von unserem Enduro Rekordmeister Jens Hinrichs und Ronny Thoms geschlagen geben.
Das Wochenende darauf folgte mit nagelneuen Vergaser dann der erste Lauf zum deutschen Enduropokal für mich, der zweitgleisig zur deutschen Enduromeisterschaft ausgetragen wurde. Bei sonnigem
Wetter habe ich mir Samstag Mittag erst mal die Sonderprüfungen angeschaut und freute mich da schon auf die Sonderprüfung 2 -SANDkuhle. Beim Ablaufen der anderen Sonderprüfung war das
Gefühlsbarometer nicht sehr hoch - sehr harkelich und gespickt mit künstlichen Hindernissen.
Für mich ging es um 8:47 Uhr in die Spur. Vom Anspruchsfaktor waren die Etappen nicht sonderlich schwer, da brauchen sich unsere Veranstalter in Meck-Pomm nicht zu verstecken.
Die Prüfungen waren für mich schon das Schwierigste vom ganzen Tag. Ich konnte alle sechs Prüfungen ohne Sturz und recht flüssig, nur mit ein paar Überholmanöver die etwas Zeit kosteten,
absolvieren. Am Ende des Tages hieß es für mich: Tagessieg in der Klasse über 175 ccm 2-Takt und Championatsieger der B-Lizenzen. Ein gelungener Tag...ohne Gasklemmer-Problem behoben.
Es wird am 27.03.2011 in Dahlen mit dem nächsten Enduropokal weiter gehen. Wie es dann gelaufen ist könnt ihr wieder hier lesen.
Bis dahin
Björn und Ulli
Rückblick 2010
Die Saison 2010 ist mittlerweile Geschichte und die Vorbereitungen für 2011 sind in vollem Gange.
2010 war wieder einmal ein Jahr mit Höhen und Tiefen. Die Voraussetzungen waren mehr als gut. Dank Michael Timm passte Björners Fitness, zwei neue CRF 450 standen, technisch noch nicht ausgereift bereit, das neue Hermann MX Team bot uns ein Zuhause und das restliche Umfeld aus Sponsoren und Betreuern bestand aus der gewohnten Crew.
Die fahrtechnische Saisonvorbereitung gestaltete sich aber auf Grund des ungewöhnlich harten Winters schwierig. Während andere in Spanien, Ungarn usw. trainierten versuchten wir es hierzulande sogar mit selbstgebauten Spikesreifen auf Schnee und Eis.
Sich in der Saison auf den Pokal und die DM zu konzentrieren war, nachher ist man immer schlauer, wohl ein Fehler. Björner gewann die beiden ersten Pokalrennen, bis wir realisierten, dass der Pokalgewinner ja A-Lizenz lösen muss. Also strichen wir den Pokal von der Liste und schwenkten um auf die LM. Aber da war es schon zu spät. Zudem kamen technische Probleme hinzu, die zu Ausfällen führten. Die so vergebenen Punkte fehlten dann hinten raus im Titelkampf um die LM.
In der DM war eine Steigerung zur letzten Saison klar zu erkennen, was sich im Gesamtplatz 22 wiederspiegelt. Denn so langsam kommt Björner auch mit Hartboden besser klar.
Saisonhighlight war dann aber die abschließende Enduro LM. Björn konnte mit der 300-er EXC sowohl den Titel in der E3 als auch im Championat holen. Beides dann auch noch mit Maximalpunktzahl.
Wir haben also wieder viel gelernt und hoffen, es nächstes Jahr besser zu machen. Der Zusammenhalt und Umgang im Team war sehr angenehm und so wären wir dumm zu wechseln. Also starten wir auch nächstes Jahr für das Hermann MX Team. Auch wieder mit an Bord ist Universum-Coach Michael Timm sowie mein Dad Georg. Er hat beste Connections, kann gut verhandeln und kann somit getrost als Manager von Björner tituliert werden.
Auf der technischen Seite wird sich aber einiges ändern. Wir wechseln zu KTM und auf 2-Takt. Für die kommende Saison werden Björner somit zwei SX 250 zur Verfügung stehen. Es war Björns Entscheidung, wieder 2-Takt zu fahren und sein Team trägt diese mit. Als Marke blieb dann nur eine übrig.
Es tut sich also einiges. Bewährtes wird beibehalten, aber auch neue Wege werden von uns bestritten. Oder auch: Back To The Roots!
Wir werden Euch regelmäßig hier über die Entwicklungen auf dem Laufenden halten.
Bis dahin gibt es noch mal eine Bildergalerie mit Impressionen aus 2010 für Euch.
Wir wünschen allen Sponsoren, Gönnern, Freunden, Bekannten und Mitstreitern sowie deren Familien ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins neue 2011.
Bis denne,
Andi